Unsere Schule – Franz Marc

Seit 1958 ist der Maler Franz Marc Namensgeber unserer Schule.

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Franz Marc 1910 [Lizenz]

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[Lizenz]

Am 1. Februar 1958 erhielt die 13. Grundschule in der Treskowstraße in Tegel auf Wunsch der Schule den Namen

Franz-Marc-Schule

(heute: Franz-Marc-Grundschule).

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Franz Marc war ein berühmter expressionistischer Maler. Er wurde am 8. Februar 1880 in München geboren. Zuerst wollte er Pfarrer werden, dann aber wandte er sich der Malerei zu. Er studierte nach 1900 an der Münchener Kunstakademie. Er liebte das Landleben, die Berge, vor allem die Tiere. Den Menschen misstraute er, die Tiere begeisterten ihn.

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Franz Marc, 1910 gemalt von August Macke [Lizenz]

1907 ging Franz Marc nach Paris und beschäftigte sich dort mit Werken von Paul Gauguin und Vincent van Goch. Mit seinen eigenen Bildern war er lange Zeit unzufrieden. Erst die Zusammenarbeit mit Wassily Kandinsky und die enge Freundschaft mit August Macke ließen ihn selbstsicherer werden. Ab 1910 wurden Marcs Werke immer mehr von symbolisch gemeinten, flächigen Farben geprägt. Gemeinsam mit Kandinsky und Macke organisierte Marc 1912 die Herausgabe eines Jahrbuchs mit dem Namen »Der blaue Reiter«. Die »Blauen Reiter« Kandinsky, Macke, Marc und ihre Mitstreiterinnen und -streiter hatte ihre Gemälde im Jahr zuvor in München erstmalig in einer eigenen Ausstellung präsentiert.

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Titelseite des Almanachs »Der Blaue Reiter«, 1912

Es ging allen diesen Künstlern der Münchener Ausstellung nicht um die naturgetreue Wiedergabe der Menschen, Tiere und Gegenstände. Sie wollten vielmehr in ihren Werken ihre geistige Anschauung und ihre seelischen Erlebnisse zum Ausdruck bringen. Die Maler des »Blauen Reiters« in München gelten heute als bedeutendste Vertreter des Expressionismus.

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Blaues Pferd I, 1911 gemalt von Franz Marc [Lizenz]

1914 zog Marc mit seiner Frau, der Malerin Maria Franck, nach Kochel am See, wo er ein Haus erworben hatte. Heute ist hier das Franz-Marc-Museum untergebracht. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs am 1. September 1914 wurde auch Marc zur Armee eingezogen. Am 4. März 1916 wurde er bei Braquis in der Nähe von Verdun während eines Erkundungsgangs von Granatsplittern getroffen und getötet.

Die Bilder von Franz Marc wurden von der Mehrheit der Kunst- und Tierfreunde wegen ihrer abstrakten Darstellungen lange abgelehnt. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden seine Gemälde sogar als »entartete Kunst« diffarmiert und aus den Ausstellungen entfernt. Einige Bilder, wie sein Hauptwerk »Der Turm der blauen Pferde«, sind seitdem verschollen.

Heute zählt Franz Marc zu den berühmtesten deutschen Malern.

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Der Turm der blauen Pferde, 1913 gemalt von Franz Marc (seit 1945 verschollen) [Lizenz]

Besuche seit dem Schuljahr 2007/2008: